Wildunfall
Wildunfälle passieren vor allem in der Dämmerung. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wildunfälle passieren vor allem in der Dämmerung. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

dpa

Wildunfälle passieren vor allem in der Dämmerung. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Stuttgart (dpa/tmn) - Nach einem Wildunfall sollten Autofahrer Fotos vom Schaden am Fahrzeug und von der Unfallstelle machen. Das sei als zusätzlicher Nachweis zu empfehlen, rät die Prüforganisation Dekra.

Teilkasko-Versicherungen zahlen in der Regel zwar den Schaden - aber nur, wenn es auch Belege für eine Kollision mit einem Wildtier gibt. Grundsätzlich wird der Schaden auf Basis eines Polizeiprotokolls und einer Wildunfallbescheinigung durch den Versicherer reguliert.

Jetzt im Herbst steigt das Wildunfallrisiko. In Wäldern und an deren Rändern, an Feldern sowie an dicht bewachsenen Flächen sollte man deshalb vorausschauender fahren - besonders, wenn es am Morgen und Abend dämmert. Dann machen sich Wildtiere bevorzugt auf dem Weg zu ihren Futterplätzen. Steht ein Reh oder Wildschwein am Straßenrand, rät die Dekra Autofahrern: Tempo runter, abblenden, hupen, und dann langsam an der Stelle vorbeifahren. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auf ein Tier weitere Tiere folgen.

Lässt sich eine Kollision nicht vermeiden, sollten Autofahrer das Lenkrad festhalten und voll abbremsen. Ausweichmanöver haben häufig schlimmere Folgen als ein Zusammenstoß mit dem Tier.

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