Keine Kurzschlussgefahr beim Defender
Keine Kurzschlussgefahr: Laut Land Rover kann der elektrisch angetriebene Defender durch bis zu 80 Zentimeter tiefes Wasser fahren. Der E-Allradler dient aber nur zu Forschungszwecken. Foto: Land Rover

Keine Kurzschlussgefahr: Laut Land Rover kann der elektrisch angetriebene Defender durch bis zu 80 Zentimeter tiefes Wasser fahren. Der E-Allradler dient aber nur zu Forschungszwecken. Foto: Land Rover

dpa

Keine Kurzschlussgefahr: Laut Land Rover kann der elektrisch angetriebene Defender durch bis zu 80 Zentimeter tiefes Wasser fahren. Der E-Allradler dient aber nur zu Forschungszwecken. Foto: Land Rover

Schwalbach (dpa/tmn) - Sieben elektrisch angetriebene Defender will Land Rover in Genf präsentieren. Die Geländewagen können einiges - dienen aber nur zu Forschungszwecken, wie der Hersteller betont.

Land Rover hat eine kleine Flotte elektrisch angetriebener Defender aufgebaut. Die sieben Forschungsfahrzeuge in unterschiedlichen Karosserievarianten wird es auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) zu sehen geben, kündigte der britische Geländewagenhersteller an. Statt eines Dieselmotors steckt unter der Motorhaube der 4x4-Ikone ein Lithium-Ionen-Akku, der ein 70 kW/95 PS starkes E-Aggregat für rund 80 Kilometer Fahrt auf der Straße oder bis zu acht Stunden Offroad-Einsatz mit Strom versorgt. Die Ladezeit soll je nach Ladesystem vier bis zehn Stunden betragen.

Mit permanentem Allradantrieb und Differenzialsperre stehe der «Electric Defender» dem konventionellen Diesel-Modell bei der Geländetauglichkeit in nichts nach, so der Hersteller. Eine Serienproduktion des E-Modells sei aber nicht geplant. «Das Projekt Electric Defender ist für Land Rover eine Art rollendes Labor, mit dem wir die Möglichkeiten des Elektroantriebs untersuchen - und zwar selbst unter härtesten Offroad-Bedingungen», erklärte Antony Harper, Forschungsleiter bei Jaguar und Land Rover.

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