Die Verkehrszentrale NRW macht landesweit an 71 Standorten Aufnahmen. Die Idee: Die Fahrer rechtzeitig zu warnen.

Staukameras sollen helfen, über Staus wie diese zu berichten.
Staukameras sollen helfen, über Staus wie diese zu berichten.

Staukameras sollen helfen, über Staus wie diese zu berichten.

dpa, Bild 1 von 2

Staukameras sollen helfen, über Staus wie diese zu berichten.

Düsseldorf. NRW geht bei der Verkehrsinformation neue Wege. Seit kurzem sind an landesweit 71 Autobahn-Standorten 142 Kameras installiert, gerichtet auf den fließenden Verkehr.

Behörde geht es nicht um Identifizierung der Fahrer

Bedenken, dass dies zu einer Überwachung der Verkehrsteilnehmer führe, widerspricht Hanno Bäumer, Leiter der Verkehrszentrale NRW. „Das wäre das absolut Letzte, woran wir ein Interesse hätten.“ Der Behörde gehe es darum: Man wolle nicht nur per textlicher Information darüber aufklären, wo wie viele Autos unterwegs sind, wo es Staus gibt und wie die Witterungsverhältnisse auf den Straßen sind. Sowohl die Behörde selbst als auch der Autofahrer können sich vielmehr jederzeit per Live-Foto oder -Stream ganz aktuell einen Überblick über die Situation vor Ort verschaffen.

Wer eine Route plant, geht auf die behördliche Internetseite www.verkehr.nrw.de. Bei diesem noch in der Testphase befindlichen Verkehrsinformationsportal kann er unter dem Stichwort Webcam das für ihn relevante Autobahnstück anklicken und bekommt ein minütlich aktualisiertes Foto der Situation vor Ort.

Die auf der Internetseite sichtbaren Fotos lassen tatsächlich weder Kfz-Kennzeichen noch gar das Gesicht eines Fahrers erkennen, sondern nur die Verkehrssituation. Nils Schröder, Sprecher des Datenschutzbeauftragten NRW, sieht daher keine datenschutzrechtliche Relevanz. Straßen NRW sei bekannt, dass personenbezogene Daten nicht erhoben werden dürfen. „Wir gehen davon aus, dass sich Straßen NRW an das geltende Recht hält.“ Aktuelle Informationen über Staus finden Sie auch unter  wz-plus.de/stau

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