Viel Druck für viel Sauberkeit
Viel Druck für viel Sauberkeit: Für einen ordentlichen Hochdruckreiniger müssen Motorradfahrer nicht übertrieben viel Geld ausgeben. Foto: Monique Wüstenhagen

Viel Druck für viel Sauberkeit: Für einen ordentlichen Hochdruckreiniger müssen Motorradfahrer nicht übertrieben viel Geld ausgeben. Foto: Monique Wüstenhagen

dpa

Viel Druck für viel Sauberkeit: Für einen ordentlichen Hochdruckreiniger müssen Motorradfahrer nicht übertrieben viel Geld ausgeben. Foto: Monique Wüstenhagen

Stuttgart (dpa/tmn) - Am besten lässt sich ein verdrecktes Motorrad mit dem Hochdruckreiniger säubern. Viel Geld müssen Verbraucher für solche Geräte nicht bezahlen - allerdings sind manche Modelle für die empfindliche Technik besser geeignet als andere.

Gute Hochdruckreiniger zum Säubern des Motorrads gibt es für 70 bis 100 Euro. Allerdings leistet längst nicht jedes Modell in dieser Preisklasse gute Arbeit. Das berichtet die Zeitschrift «Motorrad» nach einem Test von neun Hochdruckreinigern. Für zwei Kandidaten gab es dabei die Bestnote «Sehr gut», vier andere Modelle wurden nur mit «Befriedigend» oder «Ausreichend» bewertet.

Vor dem Kauf eines Hochdruckreinigers sollten Motorradfahrer daher einige Punkte überprüfen: Bei einigen Geräten ist zum Beispiel viel Geschick gefragt, um den Wasserschlauch anzuschließen. Viele Reiniger bieten außerdem eine verstellbare Düse, mit der Nutzer zwischen Flach- und Punktstrahl umschalten können. Zum Putzen des Motorrads ist eine unverstellbare Flachstrahldüse aber meistens besser geeignet, raten die Experten.

Verzichten können Zweiradfahrer den Angaben nach auch auf den sogenannten Dreckfräser mancher Hochdruckreiniger: Dieser spezielle Strahl ist für die empfindliche Technik von Motorrädern viel zu stark. Bestimmte Teile des Motorrads sollten außerdem ohnehin gar nicht mit einem Hochdruckreiniger behandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel die Lager sowie Oberflächen mit Aufklebern.

Abstriche müssen Käufer günstiger Hochdruckreiniger vor allem beim Motor machen: Hier kommt den Angaben nach in der Regel ein sogenannter Universalmotor zum Einsatz. Der ist relativ laut und hat nur eine begrenzte Lebenszeit. Wer nur einige Male im Jahr sein Motorrad reinigt, sollte damit aber trotzdem relativ lange auskommen. Außerdem handelt es sich bei Hochdruckreinigern für rund 100 Euro immer um sogenannte Kaltwassergeräte. Hartnäckigem Schmutz mit hohem Fett- und Ölanteil sind sie im Gegensatz zu den teureren Heißwassergeräten nicht gewachsen.

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