Crashtest mit Wasserkiste
Mit voller Wucht fliegt dem Dummy die Wasserkiste in den Rücken - ein Mensch hätte dabei Rückenverletzungen und Schnittwunden erlitten. Foto: Allianz Deutschland

Mit voller Wucht fliegt dem Dummy die Wasserkiste in den Rücken - ein Mensch hätte dabei Rückenverletzungen und Schnittwunden erlitten. Foto: Allianz Deutschland

dpa

Mit voller Wucht fliegt dem Dummy die Wasserkiste in den Rücken - ein Mensch hätte dabei Rückenverletzungen und Schnittwunden erlitten. Foto: Allianz Deutschland

München (dpa/tmn) - Mal eben Mineralwasser kaufen, ins Auto laden, losfahren: Wer den Kasten jedoch auf dem Rücksitz transportiert, ahnt möglicherweise gar nicht, was für ein Risiko er eingeht.

Der Großeinkauf ist im Kofferraum verstaut, nur für den sperrigen Getränkekasten gibt es dort keinen Platz mehr. Also landet dieser auf der Rückbank - ein fataler Fehler, wie das Allianz Zentrum für Technik (AZT) bei einem Crashtest veranschaulichte.

Bei dem simulierten Frontalunfall mit 45 km/h knallte die Wasserkiste dem Dummy auf dem Fahrersitz dermaßen hart in den Rücken, dass bei einem Menschen an dessen Stelle Verletzungen der Wirbelsäule und Rippen sowie Schnittwunden durch umherfliege Glasscherben wahrscheinlich seien, wie AZT-Unfallforscher Carsten Reinkemeyer sagte.

In dem Versuch wurden noch ein Picknickkorb und eine Bierzeltgarnitur zu lebensgefährlichen Geschossen im Wagen. Botschaft an alle Autofahrer: Schwere Ladung gehört in den Kofferraum und zusätzlich gesichert.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer