Schlechte Bilanz bei Kälte
Schlechte Bilanz: Vier von fünf getesteten E-Modellen schafften bei Minusgraden auf Bergstraßen nicht einmal 70 Kilometer. Foto: Rolf Vennenbernd

Schlechte Bilanz: Vier von fünf getesteten E-Modellen schafften bei Minusgraden auf Bergstraßen nicht einmal 70 Kilometer. Foto: Rolf Vennenbernd

dpa

Schlechte Bilanz: Vier von fünf getesteten E-Modellen schafften bei Minusgraden auf Bergstraßen nicht einmal 70 Kilometer. Foto: Rolf Vennenbernd

Hamburg (dpa/tmn) - Dass der Winter bislang so mild ausgefallen ist, dürfte vielen Fahrern von E-Autos zugute gekommen sein. Elektroautos geht bei eisiger Kälte nämlich schnell mal der Saft aus, wie ein Test ergeben hat.

Eisige Außentemperaturen verringern die Reichweite von Elektroautos teils erheblich. Das berichtet die Zeitschrift «Auto Bild» (Ausgabe 1/2014) nach einem Test mit fünf Elektroautos unterschiedlicher Hersteller in den Alpen. Vier der E-Modelle schafften bei Minusgraden auf den Bergstraßen weniger als 70 Kilometer. Für diese Autos geben die Hersteller durchschnittliche Reichweiten zwischen 100 und 200 Kilometern pro Akkuladung an.

Der Renault Zoe blieb dem Bericht zufolge als erster Testkandidat nach 59 Kilometern mit leerem Akku stehen. Dem Mitsubishi i-Miev und dem BMW i3 ging jeweils nach rund 61 Kilometern der Saft aus, dem Nissan Leaf nach 69 Kilometern. Am längsten hielt der Tesla Model S durch: Er schaffte 207 Kilometer in der Kälte. Der Antriebsakku der Luxuslimousine, für die Tesla eine durchschnittliche Reichweite von gut 500 Kilometern ausweist, hat allerdings mit 85 Kilowattstunden deutlich mehr Kapazität als die Batterien der übrigen Fahrzeuge mit 16 bis 24 kWh.

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