Altautos richtig verschrotten
Scheiden tut weh: Wer seinen Wagen endgültig entsorgen muss, sollte sich an einen zertifizierten Entsorger wenden. Foto: Bernd Wüstneck

Scheiden tut weh: Wer seinen Wagen endgültig entsorgen muss, sollte sich an einen zertifizierten Entsorger wenden. Foto: Bernd Wüstneck

dpa

Scheiden tut weh: Wer seinen Wagen endgültig entsorgen muss, sollte sich an einen zertifizierten Entsorger wenden. Foto: Bernd Wüstneck

Essen (dpa/tmn) - Jahrelang hat er treue Dienste geleistet, doch irgendwann kommt der Tag, an dem die Reparaturen den Wert des Wagens übersteigen und man sich von ihm trennen muss. Wie geht es dann mit dem Wagen weiter?

Wenn ein Auto wirklich nicht mehr repariert oder verkauft werden kann, bleibt nur noch die Verschrottung. Darum kümmert sich am besten ein anerkannter und zertifizierter Verwertungsbetrieb. Der Wagen wird dort zunächst «trocken gelegt», wie der TÜV Nord erklärt: Der Entsorger entfernt aus Umweltschutzgründen Benzin, Motoröl, Brems- und Kühlflüssigkeiten aus dem Fahrzeug. Explosionsfähige Bauteile wie Airbags und Gurtstraffer werden unschädlich gemacht.

Anschließend schlachtet der Betrieb das Autowrack aus: Alle noch brauchbaren Teile wie Motor, Lichtmaschine, Scheinwerfer oder Sitze werden ausgebaut und als Ersatzteile angeboten. Der Entsorger entnimmt auch Eisenbleche, Stahl- und Aluminiumteile, die sich später einschmelzen und wiederverwerten lassen. Was vom Auto dann noch übrig bleibt, kommt in die Presse und wird schließlich im Schredder zerkleinert.

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