Federung bei Schlaglöchern
Bei schweren Stößen durch tiefe Schlaglöcher, wird die progessive Federung spürbar härter. Foto: David Ebener

Bei schweren Stößen durch tiefe Schlaglöcher, wird die progessive Federung spürbar härter. Foto: David Ebener

dpa

Bei schweren Stößen durch tiefe Schlaglöcher, wird die progessive Federung spürbar härter. Foto: David Ebener

Essen (dpa/tmn) - Schrauben-, Luft- und Gummifedern oder eine progressive Federung: Sie alle mildern beim Fahrzeug Stöße ab und sorgen für mehr Fahrkomfort. Dabei reagieren sie jeweils unterschiedlich.

Progressiv gewickelte Federn reagieren bei leichten Stoßbelastungen sensibel - also weicher und damit komfortabler für die Autoinsassen. Bei schweren Stößen, zum Beispiel durch tiefe Schlaglöcher, wird die progessive Federung dagegen spürbar härter. Die Federkraft nimmt also nicht linear, sondern prozentual mit dem Federweg zu, erklärt der TÜV Nord.

Bei Luft- und Gummifedern wird die Einfederung mit zunehmender Belastung naturgemäß immer kleiner. Bei Schraubenfedern lässt sich dieser Effekt durch eine unterschiedliche Drahtdicke, einen uneinheitlichen Wicklungsabstand oder eine ungleichmäßige Steigung der Wicklung erzielen. In der Regel werden in Autos Schraubenfedern eingebaut, bei denen die Federkraft proportional zur Belastung zunimmt. Generell halten Federn ein Fahrzeug auf einem bestimmten Niveau und sorgen durch das Abmildern von Stößen für Fahrkomfort.

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