Essen (dpa/tmn) - Schlaglöcher und Spurrillen im Asphalt können Stoßdämpfern am Auto mächtig zusetzen. Sind diese Bauteile lädiert, leiden Fahrkomfort und Fahrsicherheit. Der TÜV Nord erklärt die Hintergründe.

Denn mit verschlissenen Stoßdämpfern kann ein Wagen bei Ausweichmanövern oder hohen Geschwindigkeiten leicht ins Schleudern geraten, erklärt der TÜV Nord. Die zumeist hydraulischen Stoßdämpfer wirken im Verbund mit den Fahrwerksfedern. Die Hydraulik verhindert, dass die Räder zu abrupt ein- und ausfedern. Arbeitet sie nicht einwandfrei, schaukelt sich das Fahrzeug in Kurven oder beim Bremsen schneller auf. Dabei können die Räder den Bodenkontakt verlieren. Auch Sicherheitssysteme wie ABS und ESP funktionieren dann nicht mehr richtig. Generell ist ein Auto mit defekten Stoßdämpfern weniger spurtreu. Außerdem verlängert sich der Bremsweg.

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