Essen (dpa/tmn) - Bei der praktischen Führerscheinprüfung müssen angehende Kraftfahrer beweisen, dass sie nicht nur theoretisch fit für den Straßenverkehr sind. Dafür müssen bestimmte Aufgaben erfüllt werden.

Die praktische Prüfung für den Autoführerschein (Klasse B) dauert insgesamt 45 Minuten und führt über Strecken innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften. Den Fahrschüler am Steuer begleitet der Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz. Der Prüfer nimmt im Fond Platz und gibt die Route und die Aufgaben vor. Worauf es ankommt, um den Praxistest zu bestehen, erläutert der TÜV Nord.

Zu Beginn ist eine Sicherheitskontrolle Pflicht: Der Fahrschüler muss unter anderem Reifen, Licht und Bremsen überprüfen. Außerdem muss er Sitz, Lenkrad, Kopfstützen und Spiegel korrekt einstellen und sich anschnallen. Während der Fahrt stellt der Prüfer mindestens zwei Aufgaben, etwa rückwärts einzuparken oder auf einer Einfahrt zu wenden. Nach bestandener Prüfung sollte der Fahranfänger möglichst mit Begleitung erste Erfahrungen sammeln, empfiehlt der TÜV Nord.

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