München (dpa) - Autofahrer in Deutschland mussten im vorigen Jahr deutlich mehr Geld für die Anschaffung und den Unterhalt ihrer Fahrzeuge ausgeben. Im Schnitt seien die Autokosten binnen Jahresfrist um 3,7 Prozent gestiegen, teilte der ADAC mit.

Die allgemeine Teuerungsrate habe im vergangenen Jahr nur bei 1,1 Prozent gelegen, so der Automobilclub. Die Kraftstoffpreise hingegen seien um 11,2 Prozent gestiegen. Der ADAC erhebt den sogenannten Autokosten-Index gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt einmal im Vierteljahr.

Der ADAC hatte bereits kurz vor Weihnachten das vergangene Jahr zum teuersten Autojahr aller Zeiten erklärt. Modellberechnungen des Clubs zufolge habe ein städtischer Single-Haushalt für das Autofahren im Jahr 2000 im Schnitt 3340 Euro ausgeben müssen, fünf Jahre später seien es bereits 3900 Euro gewesen. 2010 schließlich waren 4380 Euro zu berappen - gut 1000 Euro mehr als zehn Jahre zuvor.

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