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"title":"Kita-Beiträge: Stadt nimmt mehr von Besserverdienern",
"description":"<p>Es soll gerechter zugehen - besonders für die Arbeitnehmer. Das ist das Ziel der Verwaltung bei der Änderung der Elternbeitragssatzung. Die wurde jetzt im Jugendhilfeausschuss beschlossen und soll zum 1. August 2019 inkrafttreten.</p><p>Aktuell müssen Eltern ab einem Einkommen von 12 500 Euro die Betreuung ihrer Kinder zwischen bis sechs Jahren bezahlen. Die Beiträge staffeln sich in sieben Stufen his zu einem Einkommen von 71 000 Euro - ab dann zahlen alle gleich, auch wenn jemand deutlich mehr verdient. Das sorgt für eine prozentual höhere Belastung von Familien mit einem Einkommen, das knapp über der Grenze liegt, gegenüber denen, die die Grenze deutlich überschreiten.</p><p>Das will die Verwaltung künftig besser austarieren. Denn ab kommendem Jahr soll es in diesem Einkommensbereich neue Differenzierungen geben. Eingeführt werden Stufen bis 80 000, 90 000 und 100 000 Euro sowie über 100 000 Euro.</p><p>Sozialdezernent Stefan Kühn (SPD) sagt, die Tabelle sei seit den 1990er Jahren nicht angepasst worden. Damals galt sie erst landesweit. Als die Bemessung der Beiträge dann den Kommunen überlassen wurde, hat Wuppertal aber nichts geändert. „Damals gab es noch die D-Mark und 140 000 DM waren ein richtig gutes Einkommen. Heute sind 71 000 Euro aber kein Spitzeneinkommen mehr“, begründet er die neue Differenzierung nach oben. Gleichzeitig will die Stadt die Besserverdiener nicht überlasten. Immerhin sind die ein wichtiges Standbein und sorgen für eine geregelte Finanzierung. 28,9 Prozent der Kinder in der Tagespflege haben Eltern, die bisher in die Kategorie fallen und 11,5 Prozent der Kinder in Kindertagesstätten.</p><h2>60 Prozent der Kinder werden beitragsfrei betreut</h2><p>Höher ist nur der Anteil der beitragsbefreiten Eltern. Denn in Wuppertal sind knapp 60 Prozent der Kinder in Kitas dort von Beiträgen befreit. Bei der Kindertagespflege sind es rund 23 Prozent. Das kommt, weil das letzte Jahr beitragsfrei ist, aber auch Geschwisterkinder beitragsbefreit sind. Ebenso Eltern, die Transferleistungen bekommen. Die Eltern, die tatsächlich bisher in der untersten Stufe bis 25 000 Euro einzahlen sind nicht viele - insgesamt 424.</p><p>Um die zu entlasten, werden künftig alle bis zu einem Einkommen von 30 000 Euro im Jahr von Beiträgen befreit. Kühn nennt das eine „echte Entlastung“ für die untere Einkommensstufe.</p><p>Die Stufen dazwischen - früher 25 000, 35 000, 50 000, 60 000 und 71 000) werden jetzt auf 10 000er Schritte vereinheitlicht, die Beiträge dazwischen sinken weitgehend, mal um zwei Euro, mal um 27 Euro. Mal steigen sie auch um einen Euro. Aber im großen und ganzen spricht Kühn von „Sozialpolitik für die arbeitenden Eltern“.</p><p>Einfacher soll es auch werden, weil Tagespflege und Kindertagesstätten künftig dieselbe Beitragstabellen haben. Die Initiative Wuppertaler Kindertagespflegepersonen hatte sich dafür eingesetzt. Deren Antrag sei Anlass gewesen, das gleichzusetzen, sagt Kühn. Zudem habe sich die Rechtssprechung verändert und die Tagespflege professionalisiert.</p><p>Dass die Stadt jetzt mehr einnimmt, davon geht keiner aus. Denn einerseits bleibt der Anteil der Befreiten gleich. Andererseits kann noch keiner sagen, wer im oberen Einkommenssegment wirklich mehr zahlen wird. Denn Einkommen von mehr als 71 000 Euro mussten bisher nicht gemeldet werden. Wer keine Angaben gemacht hat, war einfach in der Spitzengruppe. Deswegen hat die Stadt keine Daten zu den höheren Einkommen. Kühn geht aber von gleichbleibenden Einnahmen aus.</p><p>Während auch die Opposition die Anpassung im Prinzip lobt, kritisiert sie aber die fehlende Betreuungslage. Marc Schulz (Grüne): „Was nutzen gerechte Beitragssätze, wenn es keine Betreuungsangebote in der Stadt gibt?“ Auch Marcel Hafke (FDP) sieht das ähnlich: „Wenn 2000 Kita-Plätze fehlen, finde ich es vermessen, mehr Geld zu nehmen.“</p>",
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"author":"Eike Rüdebusch",
"pub_date":"23 Jun 2018 11:35",
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"title":"In Schienen geraten: Motorradfahrer verletzt sich schwer",
"description":"<p><strong>Krefeld.</strong> Ein 69-jähriger Motorradfahrer ist bei einem Unfall schwer verletzt worden. Er war mit den Reifen in Straßenbahnschienen geraten und stürzte.</p> <p>Der 69-Jährige fuhr am Samstagmorgen gegen 4.21 Uhr auf der Kölner Straße, als er auf Höhe der Hausnummer 473 in die Schienen geriet. Das berichtet die Polizei. Das Motorrad sei danach gegen ein geparktes Auto geprallt und habe dieses leicht beschädigt. Der Motorradfahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär verblieb.<em> red</em></p>",
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"author":"wz.de Redaktion",
"pub_date":"23 Jun 2018 11:18",
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"title":"Neue EU-Datenschutzregeln: NRW-Datenschützer versinken in Anfragen",
"description":"<p><strong>Düsseldorf. </strong>Seit Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzregeln versinken die Datenschützer in Nordrhein-Westfalen in einer Flut von Anfragen. «Die Telefone stehen nicht mehr still», sagte Daniel Strunk, Sprecher der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW (LDI). Täglich nehme der mit nur einer Person besetzte Empfang rund 100 Anrufe zum Thema europäische <a href=\"http://wz.de/1.2696908\">Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)</a> entgegen. In den Tagen rund um den Start der neuen EU-Regeln am 25. Mai seien es sogar 140 Anrufe täglich gewesen.</p> <p>Davon nicht erfasst sind die Anrufe, die nicht über die Telefonzentrale eingehen. Besonders das für die Wirtschaft zuständige Referat erhalte am Tag zehn bis 20 telefonische Beratungsanfragen, die zwischen 15 und 45 Minuten dauerten.</p> <p>Seit Anfang des Jahres erreichten die Landesdatenschützer zudem schon 4700 schriftliche Eingaben - im gesamten Vorjahr waren es nur knapp 4000. Allerdings fallen darunter nicht nur Beschwerden, sondern auch allgemeine Beratungsanfragen. Die genaue Anzahl der Beschwerden zur DSGVO konnten die NRW-Datenschützer daher nicht nennen.</p> <p>Hinzu kommen seit Ende Mai etwa 10 600 Meldungen von Vereinen, Verbänden, Arztpraxen, Kitas oder Unternehmen, die die Kontaktdaten ihrer jeweiligen Datenschutzbeauftragten der Landeszentrale melden müssen. Dafür sei inzwischen ein Meldeportal geschaltet worden, sagte Strunk.</p> <p>Bereits mit dem Haushalt 2016 habe die Landesbeauftragte zehn neue Stellen erhalten, davon neun in Zusammenhang mit der EU-Datenschutzreform. Für dieses Jahr seien wegen der DSGVO drei weitere Stellen hinzugekommen. Für 2019 sei ein Bedarf von 13 weiteren Stellen angemeldet worden.</p> <p>Auch Verbände werden mit Fragen zur Datenverordnung geflutet. Allein die Handwerkskammer Düsseldorf verzeichnete seit Mitte Mai im Schnitt täglich 200 Anrufe von Betrieben.</p> <p>Die DSGVO soll EU-weit für einen besseren Datenschutz sorgen. So wird die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen, Vereine oder Behörden nun deutlich strenger geregelt. Verbraucher müssen jetzt darüber informiert werden, wer Daten wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Ausweisnummer aus welchem Grund sammelt - und dem dann zustimmen. Bei Verstößen drohen Unternehmen erstmals hohe Geldstrafen. Beschweren können sich die EU-Bürger bei den nationalen Datenschutzbehörden. <em>dpa</em></p>",
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"author":"wz.de Redaktion",
"pub_date":"23 Jun 2018 10:26",
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"title":"Dann gewinnen die Falschen",
"description":"<p>Nach tagelangen Diskussionen über die unselige Demonstration einer Nazi-Truppe in Wuppertal, über das Verhalten von Gegendemonstranten und Polizei, nach Tagen gegenseitiger Vorwürfe, nach vielen Mutmaßungen und Rückschlüssen ist es vielleicht an der Zeit, ein Fazit zu ziehen, ohne einen Strich unter das Thema zu machen. Den Strich kann es erst geben, wenn alle Beteiligten ihre Arbeit erledigt haben. Von den leider hoffnungslos verirrten Rechten ist das nicht zu erwarten. Für alle anderen aber gilt, dass sie kollektiv versagt haben.</p><p>Das gilt für die Verantwortlichen in der Kreispolizeibehörde, die am gesamten Wochenende und auch in den Tagen danach den Deeskalations-Modus nicht fanden. Dabei spricht inzwischen einiges dafür, dass auf einen anscheinend nervigen, aber nicht linksextremen, geschweige denn gewalttätigen Gegendemonstranten unangemessen reagiert worden ist.</p><p>Des Versagens haben sich aber auch Teile der Gegendemonstranten schuldig gemacht, die in ihrem berechtigten Handeln allzu leichtfertig vergessen, wen sie da zuweilen an ihrer Seite haben, und dass die Polizisten nicht ihre Gegner sind. Die Beamten sind vielmehr diejenigen, die es mit solchen Ereignissen am schwersten haben. Es ist ihre Aufgabe, auch Demonstrationen zu schützen, die ausdrücklich nicht den Willen der breiten Mehrheit ausdrücken, auch nicht den der Polizisten.</p><p>Dabei spricht es für die demokratische Grundordnung, dass Deutschland gruselige Aufzüge selbst von Versagern zulässt, deren geistige Urgroßväter Europa in Schutt und Asche gelegt haben. Aber auch glühendsten Demokraten sollte an dieser Stelle die Frage erlaubt sein, wie weit Toleranz in Deutschland bei dessen Vorgeschichte eigentlich noch gehen muss.</p><p>Doch noch nicht einmal derlei eher unverfängliche Fragen sind in den vergangenen Tagen in Wuppertal gestellt worden. Statt dessen dünne Begründungen eines Landtagsabgeordneten dafür, dass er ein nicht von ihm selbst aufgenommenes Video der fraglichen Festnahme ungeprüft verbreitet hat, um politisches Kapital daraus zu schlagen. Dazu blutleere Reaktionen aus der Polizeibehörde, die nicht darauf schließen lassen, dass die nachweislich erfolgreiche Moderations- und Deeskalationsstrategie der vergangenen Jahre auch in Zukunft das Maß der Dinge sein soll. So erweckt Polizeipräsident Markus Röhrl den hoffentlich falschen Eindruck, Exempel statuieren zu wollen, um als „Neuer“ Zeichen zu setzen. Das wäre ebenso fatal wie weiter davon auszugehen, dass bürgerliche Gegendemonstranten grundsätzlich mit Linksextremisten in einen Topf zu werfen sind. Wer gegen Rechtsextremisten demonstriert, der ist in den seltensten Fällen ein Linksextremist. Zum Glück.</p><p>Das mehr oder weniger gewollte Zusammenspiel von Rechtspopulisten in Parlamenten und Rechtsradikalen auf den Straßen hat längst dazu geführt, dass der Umgangston rauer und die Wahrnehmungsstörungen größer geworden sind. Dass sich auch hochdekorierte Wuppertaler Juristen per Facebook nicht entblöden, Migranten für alles verantwortlich zu machen, ist dafür ein beunruhigendes Indiz. Tatsache ist, dass die Zahl der beispielsweise in Wuppertal aufgenommenen Flüchtlinge rein gar nichts mit der Zahl der Kindergartenplätze, dem Zustand von Schulgebäuden und Straßen in dieser Stadt zu tun hat. Diese Folgen skandalös unterfinanzierter Kommunen erleiden Bürger seit zig Jahren.</p><p>Ja, Migration ist eine Herausforderung, auch in und für Wuppertal. Und ja, kein vernunftbegabter Mensch wird leugnen, dass diese große Aufgabe funktionierende Regelwerke benötigt, weil Kommunen sonst in die Knie gehen. Aber wenn auf dem Weg zum Regelwerk jeder über das Stöckchen springt, das Extremisten und Populisten derzeit jedem hinhalten, dann gewinnen am Ende wieder die Falschen.</p>",
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"author":"Lothar Leuschen",
"pub_date":"23 Jun 2018 09:05",
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"title":"Gartenschau: Land gibt dem Ruhrgebiet Vorfahrt",
"description":"<p>Die schwarz-gelbe Landesregierung scheint sich im Wettbewerb zwischen Internationaler Gartenausstellung (IGA) im Ruhrgebiet und einer Bundesgartenschau (Buga) in Wuppertal für das Ruhrgebiet entscheiden zu wollen. Das geht aus einer Mitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Bernhard Hoppe-Biermeyer hervor. Demnach hat sich die Heimatministerin Ina Schaffenbach (CDU) im Ausschuss Kommunales, Bauen und Wohnen für die Gartenschau im Ruhrgebiet ausgesprochen. Sie ist für 2027 geplant. „Die Landesregierung wird noch vor der Sommerpause einen Kabinettsbeschluss zur Gartenschau fassen“, sagte der kommunalpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.</p><p>Für Wuppertal ist das voraussichtlich keine gute Nachricht. Die Stadt will sich mit finanzieller Unterstützung des Landes um die Ausrichtung der Bundesgartenschau bemühen. Als Termin hatte Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) dafür das Jahr 2025 angepeilt. Die Kooperationsparteien im Stadtrat, CDU und SPD, einigten sich nun auf ein Streben nach der Bundesgartenschau, ohne sich auf ein Jahr festzulegen. Da Stadtkämmerer Johannes Slawig (CDU) für 2025 keine Möglichkeit sieht, den städtischen Anteil an den Buga-Kosten zu aufzubringen, scheint nach den jüngsten Entwicklungen in der Landesregierung nun 2029 der früheste Termin zu sein. Für dieses Jahr bewirbt sich allerdings Koblenz um die Gastgeberschaft.</p><p>Unterdessen haben Solingen und Remscheid angeboten, die mögliche Bundesgartenschau in Wuppertal zu einer regionalen Angelegenheit zu machen. „Eine gemeinsame Initiative unserer drei Bergischen Städte zur Bewerbung um die Buga 2025 wäre ein weiterer wichtiger Impuls für das Zusammenwachsen der Region“, sagen die CDU-Landtagsabgeordneten Arne Moriz (Solingen) und Jens-Peter Nettekoven (Remscheid).</p><p>Unabhängig davon schlägt die FDP-Ratsfraktion vor, ein Projekt der Buga-Planung für Wuppertal auf jeden Fall zu verwirklichen. Ihr geht es um die privat betriebene Seilbahn. „Eine Seilbahn vom Stadion zumindest hinauf zum oberen Teil des Zoos würde zu einer erheblichen Attraktivitätssteigerung führen und die Nachteile des bergigen Geländes ausgleichen“, sagt Fraktionschef Alexander Schmidt.</p>",
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"author":"Lothar Leuschen",
"pub_date":"23 Jun 2018 06:35",
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"title":"Diesel-Fahrverbot: Umwelthilfe droht Wuppertal mit Klage",
"description":"<p>Die Deutsche Umwelthilfe ist nach eigenen Angaben dabei, eine Klage vorzubereiten, die ein Diesel-Fahrverbot in Wuppertal zum Ziel hat. Zuletzt hat der Verein einen Antrag auf Zwangsvollstreckung gegen das Land NRW gestellt, um ein Diesel-Fahrverbot in Düsseldorf zu bewirken. Bis Mitte September soll so die Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Düsseldorf durch das Land durchgesetzt werden. Können die Grenzwerte nicht gesenkt werden, droht ab 2019 ein Diesel-Fahrverbot. Schon seit einiger Zeit blickt die Umwelthilfe auch auf Wuppertal.</p> <p>Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch sagte der WZ: „Wuppertal hat sehr gute Chancen bei der nächsten Gruppe der Städte dabei zu sein, gegen die wir klagen wollen.“ Schließlich überschreite Wuppertal seit Jahren an mehreren Messstellen die erlaubte Stickstoffdioxidbelastung. Der Verein habe Wuppertal bereits mehrfach aufgefordert, notwendige Schritte einzuleiten, um die Grenzwerte einzuhalten. Aus Sicht von Jürgen Resch vergebens: „Es gibt vonseiten der Stadt Wuppertal keine Anzeichen, die uns Hoffnung machen, dass man von alleine tätig wird.“</p> <p>Da widerspricht Oberbürgermeister Andreas Mucke mit Vehemenz. „Wir tun alles, um die Luftwerte zu verbessern. Gerade untersuchen wir ganz viele Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit“, verweist Mucke auf den vom Bund geförderten Green City Plan. Ziel der Verwaltung sei es, Dieselfahrverbote für Wuppertal durch andere wirksame Maßnahmen im Konsens mit der Bezirksregierung in Düsseldorf zu verhindern. Aber: „Das geht nicht von heute auf morgen.“ Eine kurzfristige Maßnahme sei beispielsweise der Einsatz von Brennstoffzellen-Bussen bei den Stadtwerken.</p> <p>Mucke unterstreicht seinen Kurs: „Solange wir nicht von einer Instanz dazu gezwungen werden, wird es keine Fahrverbote in Wuppertal geben.“ Man sehe in Hamburg – wo bereits auf zwei Straßen ein striktes Diesel-Fahrverbot von der Polizei mit Kontrollen und Strafen durchgesetzt wird – dass verbotene Strecken einfach umfahren werden und kein Fahrer älterer Diesel-Modelle sein Auto stehenlassen wird.</p> <h2>OB Andreas Mucke: Fahrverbote treffen die Falschen</h2> <p>Mucke ist überzeugt: „Damit trifft man die Falschen.“ Er sehe nicht ein, dass Handwerksbetriebe und Berufspendler unter der Misere leiden müssen, die andere verursacht haben. Nämlich die Verantwortlichen in der Automobilbranche und der Bund, der durch mangelnde Kontrollen den Diesel-Skandal erst möglich gemacht habe.</p> <p>Kreishandwerksmeister Arnd Krüger sähe das Handwerk von einem möglichen Diesel-Fahrverbot massiv gefährdet: „Das wäre eine Katastrophe und käme für uns einer Enteignung gleich.“ Er sehe Existenzen in Gefahr. Eine Umrüstung mit Kosten in sechsstelliger Höhe könne sich wohl sicher nicht jeder Betrieb leisten. „Ältere Firmen machen da nicht mehr mit und geben auf“, zeichnet Krüger den schlechtesten Fall nach. Er hoffe daher, dass Wuppertal ein Fahrverbot erspart bleibt oder wenigstens – wie in Hamburg – nur bestimmte Strecken für Luftverpester Tabu werden, wenn die angekündigte Klage gegen Wuppertal Erfolg haben sollte. Krüger erinnert: „Die Stadt hat uns versprochen, dass ein Fahrverbot nicht kommen wird.“</p> <p>Doch Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe sieht für Wuppertal keinen „Ermessensspielraum“. Auch glaube er, dass die folgenden Diesel-Entscheidungen rasch über die Bühne gehen werden: „Die Gerichte wollen ein Zeichen setzen. Die haben die Nase voll.“ Die Lage sei befremdlich: „Es kann doch eigentlich nicht sein, dass wir jeden Einzelfall vor Gericht zerren müssen.“</p> <p>NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich öffentlich <a href=\"http://wz.de/1.2702304\">gegen Diesel-Fahrverbote</a> ausgesprochen. Sie seien „unverhältnismäßig“.</p>",
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"author":"Daniel Neukirchen",
"pub_date":"23 Jun 2018 05:35",
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"title":"DLRG Süchteln feiert Sonntag 50-Jähriges ",
"description":"<p>Viersen Die DLRG-Ortsgruppe Süchteln feiert am Sonntag ihr 50-jähriges Bestehen. Seit das Höhenbad aus Kostengründen abgerissen wurde, vermitteln die Ausbilder im Bad Ransberg in Dülken Rettungsschwimmen und geben Schwimmunterricht für Anfänger. Gegründet hat sich die Süchtelner DLRG am 21. März 1968. „Damals waren einige Süchtelner bereits Mitglied der DLRG-Ortsgruppe Viersen. Als 1968 das Süchtelner Hallenbad eröffnet wurde, taten sich diese zusammen, um eine Ortsgruppe in Süchteln zu gründen“, sagt Ulrich Fander, seit 50 Jahren Mitglied der DLRG-Ortsgruppe Süchteln. Mit der Eröffnung des neuen Schwimmbades am 13. Mai im gleichen Jahr nahmen die Süchtelner ihre Arbeit dort auf.</p><h2>Am ersten Abend waren bereits mehr als 90 Schwimmer dabei</h2><p>Schon am ersten Abend hatte die Süchtelner DLRG mehr als 90 Schwimmer zu betreuen. Ulrich Fander erzählt: „Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich an einem Montag der ersten Schwimmabende draußen am Hallenbad stand. Von dort aus konnte ich in das Bad hinein schauen und sah, wie der damalige Ausbildungsleiter alle zu sich rief, die ein Rettungsschwimmabzeichen hatten. Man konnte dies über die Mikrofonanlage bis nach draußen hören. Ich vermute, dass sich daraus die erste Ausbilderschaft bildete. Und das ohne viel Bürokratie!“ Er trat etwas später der Süchtelner DLRG bei: Er habe einfach nur schwimmen wollen.</p><p>Ulrich Fander machte das Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, weil ihn Gleichaltrige dazu überredeten. Der Leistungsschein in Silber folgte: „Jetzt war mein Interesse an der DLRG-Arbeit geweckt. Ich wurde als Helfer bei der Schwimmausbildung eingebunden.“ Später war er auch als Ausbilder tätig. Bald hatte die DLRG-Ortsgruppe mehr als 600 Mitglieder. Zum 25-Jährigen Bestehen versprach der damalige Hausherr Herbert Schade, Chef der Viersener Bäder GmbH, zur Freude der Schwimmer, dass trotz der knappen öffentlichen Kassen alle Viersener Bäder offen bleiben. Heute besteht das Höhenbad nicht mehr.</p>",
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"author":"Paul Offermanns",
"pub_date":"23 Jun 2018 05:16",
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"title":"Zwei Gaststätten und ein Supermarkt werden das Ziel von Einbrechern ",
"description":"<p>Rhein.-Berg. Kreis. Ungebetenen Besuch bekommen in den vergangen Tagen mehrere Adressen in Bergisch Gladbach. Zwei Gaststätten und ein Supermarkt waren in den letzten beiden Nächten das Ziel von Einbrechern. </p><p>In der Nacht zum vergangenen Donnerstag traf es eine Gaststätte auf der unteren Hauptstraße. Eine Terrassentür konnte mit Brachialgewalt geöffnet werden. Innen hatten es die Diebe auf die Spielautomaten im Schankraum abgesehen. Drei Stück brachen sie auf und konnten so Bargeld erbeuten. </p><p>Am frühen Freitagmorgen brachen Täter zwischen 2.30 und 4.45 Uhr in eine Gaststätte auf der Kölner Straße in Bensberg ein. Die Diebe konnten nach Polizeiangaben bei einem rückwärtigen Fenster das Gitter herausbrechen und anschließend das Fenster öffnen. Auch hier waren drei Spielautomaten das Ziel. Als der Inhaber am Morgen die Tat bemerkte, fehlte das Bargeld. </p><p>Große Mengen Tabakwaren waren die Beute bei einer Tat auf der Kölner Straße im Bereich Kaule. Dort verschafften sich die Diebe Zugang über ein Fenster, welches noch zusätzlich von innen durch eine Vertäfelung und ein Regal gesichert war. Die unbekannten Täter drangen in den Kioskbereich ein und nutzten laut Polizei die Nachtzeit zum gestrigen Freitag, um eine größere Menge Tabakwaren unerkannt zu erbeuten. </p><p>Die Polizei Rhein-Berg sucht nun Zeugen, die im Umfeld der Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise an die Polizei werden unter der Rufnummer 02202/205-0 entgegen genommen.</p>",
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"author":"wz.de Redaktion",
"pub_date":"23 Jun 2018 05:16",
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"title":"Glocken von St. Cornelius schweigen",
"description":"<p>Viersen. Zu den Gottesdiensten kann noch geläutet werden, den Rest des Tages bleibt es im Kirchturm am Alten Markt still. Ein Blitz sei an Pfingstmontag, 21. Mai, um 22.47 Uhr, in den Turm der katholischen Kirche St. Cornelius eingeschlagen, berichtet die Gemeinde. Von außen sei der Schaden nur an der stehenden Uhr zu erkennen, sagt Küster Thomas Wollschläger. Beim Einschlag seien die Hauptuhr und die elektronischen Steuerungen für Glocken, Heizung und ebenso die Verstärkeranlage beschädigt worden.</p><h2>„Es ist ganz entscheidend, zu untersuchen, wie der Blitzeinschlag verlaufen ist.“</h2><p><span class=\"Fettschrift\">Gregor Correnz,</span> Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute</p><p>„Die Kosten für die Reparatur der Verstärkeranlage liegen bei etwa 40 000 Euro“, sagt Wollschläger. Der Rest kann noch nicht genau beziffert werden – ein Sachverständiger der Versicherung soll in nächster Zeit die Schäden begutachten. Einen Blitzableiter habe die Kirche zwar, dieser schütze aber nicht immer vor Schäden. „Wenn der Blitz einschlägt, geht er in die Erde, und von da aus kommt der Blitz wieder zurück ins Gebäude“, erklärt Wollschläger. Dann bahnt er sich beispielsweise über Telefon-, Daten- und Stromleitungen seinen Weg. Dabei können Geräte beschädigt werden, die ans Netz angeschlossen sind, wie die Hauptuhr der Kirche.</p><p>Über diese werden auch die sieben Glocken im Turm gesteuert, von denen vier zurzeit nicht funktionieren. Drei können mit einem Schalter bedient werden. So wird zurzeit zu den Gottesdiensten geläutet. Die Kosten für die Reparatur schätzt der Küster auf einen vierstelligen Betrag. Die Kirche habe zwar eine Blitzschutzversicherung, sagt Wollschläger, wie genau und in welchem Maße die Reparaturschäden gedeckt werden, sei jedoch noch nicht klar.</p><p>Gregor Correnz, Vorsitzender des Bezirksverbandes mittlerer Niederrhein des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute, sagt: „Es ist ganz entscheidend, zu untersuchen, wie der Blitzeinschlag verlaufen ist.“ Versicherungen würden zwischen Schäden durch direkten Blitzeinschlag oder durch das Spannungsfeld des Blitzes unterscheiden. Dies habe Einfluss auf die Übernahme der Kosten.</p><p>Einen Eigenanteil der Reparaturen „müssen wir irgendwie aus der Kasse der Kirchengemeinde berappen, wenn es dazu kommt“, sagt Wollschläger. Bisher habe es in der Kirche St. Cornelius einen derart großen Blitzschaden nicht gegeben. „Vor vielen Jahren ist durch einen Blitzschlag die Uhr stehengeblieben, dass aber auch die Glocken nicht funktionieren, passiert zum ersten Mal.“</p>",
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"author":"Julia Zuew",
"pub_date":"23 Jun 2018 05:16",
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"title":"Spiel der Könige kommt auf die Kö",
"description":"<p>Mehr als 150 Jahre ist das erste offizielle Schachturnier in Deutschland mittlerweile her. 1862 fand es in Düsseldorf statt, wo es bis heute eine aktive Schach-Szene gibt. Neben den vielen Hobbyspielern sind 20 Vereine im Schachbezirk Düsseldorf organisiert und damit Heimat für knapp 1000 aktive Spieler. 1955 und 1960 wurde die Düsseldorfer Schachgesellschaft 1925 – ein Vorgängerverein des heutigen Düsseldorfer Schachklubs 1914/25 (DSK) – sogar Deutscher Mannschaftsmeister. Jüngst stieg der DSK wieder in die Bundesliga auf.</p><p>Düsseldorfs Beziehung zu dem alten Brettspiel ist also eine besondere – da passt es gut, dass das „Spiel der Könige“ ab Montag für alle sichtbar auf der Kö gespielt wird. Sechs Tage lang kommt der Essener Großmeister Sebastian Siebrecht mit seinem Erlebnisprogramm „Faszination Schach“ in die Kö-Galerie. Neu ist das Event nicht, in den vergangenen Jahren haben mehr als 28 000 Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland daran teilgenommen.</p><p>Denen in Düsseldorf wird täglich von 10 bis 20 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt der Aktion stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als 15 Kindergruppen und Schulklassen aus Düsseldorf werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10 bis 15 Uhr wird die Kö-Galerie in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt.</p><h2>Showkämpfe und Simultanschach mit internationalen Meistern</h2><p>Nach der Einführung in das königliche Spiel ist Showtime angesagt: Simultanschach mit der internationalen Meisterin und ägyptischen Nationalspielerin Amina Sherif, der Deutschen Vizemeisterin Alisa Frey sowie dem „Deutschen Schachlehrer des Jahres“ und internationalen Großmeister Sebastian Siebrecht. Die Akteure sorgen mit Show-Wettkämpfen wie „Schlag den Großmeister“ für Spaß – aber auch für Bewegung.</p><p>Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprogramm „Fritz & Fertig“ ist ebenfalls mit von der Partie. Zudem gibt es auch in den Blitzturnieren, dem Universitäts-Cup und den Qualifikationsturnieren zum Kö-Galerie-Cup zahlreiche Gewinne. Das Finale wird mit dem Kinder- und Jugend-Cup, einem großen Simultan, sowie dem Kö-Galerie-Cup am Samstag, 30. Juni, ausgespielt.</p><p>Zudem stellen sich zahlreiche Vereine aus der Region vor, unter anderem der Erstligaaufsteiger DSK sowie die Schachschule Düsseldorf. Denn bei aller Freunde am Spiel geht es auch darum, mehr Kinder und Jugendliche für die Vereine zu begeistern. Die aktuelle Schach-Euphorie um den norwegischen Weltmeister Magnus Carlsen, der seinen Titel im November gegen den US-Amerikaner Fabiano Caruana verteidigen muss, soll ja genutzt werden.</p>",
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"title":"CDU diskutiert Monheims Verkehrsprobleme",
"description":"<p>Monheim. Was ist los auf Monheims Straßen? Ob am Berliner Ring, an der Bleer Straße, Sand- oder Lottenstraße: An vielen Ecken wird derzeit gebaut und täglich kommt es zu Verkehrsbehinderungen. „Der Stau hat ein unerträgliches Maß erreicht“, beschwert sich Lars van der Bijl, Vorsitzender der Monheimer CDU: „Und viele Bürger fühlen sich der Verkehrssituation ausgeliefert und von der Stadt nicht wahrgenommen.“ Sein Stadtverband suchte im Rahmen des zwölften „PolitTalks“ den Kontakt zu den Bürgern um über die aktuelle Lage zu diskutieren und auf bevorstehende Baumaßnahmen einzugehen.</p><h2>Apsel brachte die Ergebnisse eines Bochumer Planungsbüros mit</h2><p>Die CDU zog Andreas Apsel hinzu, der bei der Stadt den Bereich Straßen, Kanal und Grünflächen leitet. Schwerpunkt seines Vortrages: die Opladener Straße. „Ausgerechnet bei diesem wichtigen Hauptverkehrsweg haben wir erhebliche Probleme“, sagt er, „und die haben sich in den letzten Jahren deutlich verschärft.“</p><p>Apsel brachte die Ergebnisse eines Bochumer Planungsbüros mit, die Maßnahmenpakete für die Opladener Straße erarbeitet haben. Zug um Zug sollen die umgesetzt werden. Aktuell seien rund 24 000 Fahrzeuge pro Tag auf der Opladener Straße unterwegs. An sechs Knotenpunkten entstehen verhältnismäßig große Zeitverluste, wie Apsel auf einem Kartenausschnitt deutlich machte. Drei bis fünf Minuten Fahrzeit muss ein Autofahrer zusätzlich einkalkulieren, um die Opladener Straße zwischen Zentrum und Autobahnzubringer zu durchfahren.</p><p>Er stellte zwei Maßnahmen vor, die Abhilfe schaffen sollen. Maßnahme A betrifft den Zubringer der A59: „Es wird zusätzliche Fahrspuren geben und dann kann der Verkehr schneller abfließen.“ Maßnahme B sieht vor, die Opladener Straße auf vier Spuren zu verbreitern, in Höhe des Menk-Geländes gar auf fünf: Kostenprognose: Elf Millionen Euro. Auf Monheim entfallen 800 000 Euro, den Rest stemmt das Land. Und wie soll sich der Umbau der Opladener Straße auf die Stadt auswirken? Viele der Bürger, die der Einladung zum PolitTalk gefolgt waren, blickten skeptisch drein. „Eine Vollsperrung ist sehr unwahrscheinlich. Aber die Umbauten werden unangenehm sein und wir müssen uns mit ihnen arrangieren“, so Apsel.</p>",
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"author":"Alexander Carle",
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"title":"Vier Titel für den Kajak-Club",
"description":"<p>An ehrgeizigem Nachwuchs mangelt es dem Kajak-Club Düsseldorf derzeit sicher nicht. Jedes Jahr kommen neue Talente hinzu, die bei diversen Wettkämpfen Medaillen gewinnen. Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Wildwassersprint im thüringischen Sömmerda war der Verein aus Hamm allein bei den B-Schülern (U 12) mit fünf Teilnehmern vertreten, die ihre ersten bundesweiten Titelkämpfe erlebten. Insgesamt war der KCD mit mehr als 20 Kanuten vor Ort und durfte sich am Ende über elf neue Medaillen freuen. Vier davon waren goldene, weil sich die Staffeln in Bestform zeigten.</p><p>Für den größten Erfolg sorgte allerdings ein Einzelkämpfer: Julian Hecker war erst dieses Jahr in die Altersklasse Jugend (U 16) aufgestiegen und wurde dennoch sogleich Deutscher Meister. Und nicht nur das: Hecker gewann mit Tom Kersten und Marc Szopinski auch noch den Staffel-Titel der Jugend. Dasselbe Kunststück gelang Till Fengler, Bent Hartstein und Simon Puttkammer bei den Junioren (U 18), ebenso Finn Stoczek, Tom und Mark Liewald bei den A-Schülern (U 14), </p><h2>Vier Düsseldorfer haben sich für die EM in Mazedonien qualifiziert</h2><p>Hinzu kamen vier Silbermedaillen. Simon Puttkammer fuhr bei den Junioren auf den zweiten Rang und qualifizierte sich damit für die Europameisterschaften Anfang August im mazedonischen Skopje. Zur EM fährt auch Sven Otten, der in Thüringen im Canadier-Einer Deutscher Vizemeister wurde. Ebenfalls in Skopje dabei sein werden Yannic Lemmen (Herren und U 23 im Kajak-Einer) wegen seiner sensationellen Ranglistenleistungen und David Lemmen im Canadier-Einer der U 23.</p><p>Die übrigen Silbermedaillen gewannen Finn Stoczek (A-Schüler) und Luisa Puttkammer (A-Schülerinnen). Bronze holten Tom Kersten bei der Jugend und Jannik Hartstein bei den Herren sowie die Herren-Staffel mit Hartstein, Simon Puttkammer und Till Fengler. Hinzu kamen diverse Top-Ten-Platzierungen.</p>",
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"title":"„Das ist der Tiefpunkt der Debattenkultur“",
"description":"<p>Nach dem offenen Brief der drei Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann an den FDP-Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Marcel Hafke zu den Demonstrationen am vergangenen Samstag äußert sich jetzt auch die CDU. „Der Brief der SPD-Abgeordneten ist leider der vorläufige Tiefpunkt der politischen Debattenkultur in Wuppertal“, so die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Barbara Reul-Nocke. Die CDU teile auch im Kern die Kritik von Marcel Hafke an der Verbreitung der Videoaufnahme durch Bialas. „Das zwischenzeitlich wieder gelöschte Video bringt wenig zum Ausdruck, außer der Absicht, damit die Arbeit unserer Polizei zu diskreditieren. Die Frage, ob die Polizeibeamten gegen den Leiter des Wuppertaler Jobcenters unverhältnismäßig vorgegangen sind, ist dringend zu klären, die Entscheidung hat aber die ermittelnde Staatsanwaltschaft zu treffen und nicht Politiker vorab. So funktioniert der Rechtsstaat.“</p><p>Die Gewerkschaft der Polizei hat Andreas Bialas unterdessen aus dem gewerkschaftsinternen Facebook-Forum ausgeschlossen, nachdem dieser nach Angaben der Polizei-Gewerkschaft dort keine Stellung zu seinem Video-Posting genommen haben soll. Bernd Wöllmer, Kreis-Vorstand der Gewerkschaft der Polizei, kritisierte das Verhalten von Jobcenter-Chef Thomas Lenz als „verwerflich“. <span class=\"Fettschrift\">Red</span></p>",
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"title":"Mehr Teams kicken um Betriebscup",
"description":"<p>Velbert. Der Betriebscup 2018 findet am 7. Juli wieder in der BLF-Arena am Böttinger-Platz an der Friedrich-Ebert-Straße statt. „Hoffentlich ist besseres Wetter als 2017“, wünscht sich Michael Bösebeck, der Sportabteilungsleiter bei der Stadt. „Das war doch bestes englisches Fußballwetter“, setzt VMG-Geschäftsführer Olaf Knauer humorvoll hinzu. „Trotzdem war die Stimmung super, und es kamen viele Besucher.“ In diesem Jahr könnte deren Zahl noch wachsen, weil mehr Mannschaften antreten. „16 Teams treten an, das ist schon toll, aber noch ausbaufähig,“ so der Chef der Velberter Marketing GmbH. Er möchte den Betriebscup als ein großes Velberter Sportevent weiterführen.</p><h2>„Wir sind reine Hobbyfußballer, aber da sind welche dabei, die können richtig spielen.“</h2><p><span class=\"Fettschrift\">Michael Bösebeck,</span> Leiter der Sportabteilung bei der Stadtverwaltung Velbert</p><p>Dirk Graedtke, der Vorsitzende des gastgebenden Sportclubs Velbert (SC), sieht da kein Problem, sogar 32 Mannschaften antreten zu lassen. „Wir haben als einziger Velberter Verein das Glück, dass wir über zwei Fußballplätze verfügen.“</p><p>Die Spiele beginnen um 10 Uhr, die 16 Mannschaften verteilen sich auf vier Gruppen. In Gruppe A spielen der Vorjahressieger Witte Automotive, Pflegedienst Schlipköther, Bauunternehmung Grimmert sowie AS Glas- und Gebäudereinigung. In Gruppe B sind gleich zwei Tönisheider Unternehmen dabei: die Härtetechnik Niederberg und der Lebensmittellogistiker BLF, die CES Gruppe sowie Sartorius Werkzeuge. In Gruppe C spielen Bergische Diakonie, Finanzamt, Stadt Velbert und Sparkasse HRV. Die Emka-Gruppe, KHG Plastics, BK Haustechnik und die Expert-Gebäudereinigung (mit Sitz in Neviges) bilden die Gruppe D.</p><p>Bei den Spielen soll der Spaß nicht zu kurz kommen, aber der sportliche Ehrgeiz ist sicherlich dabei. Im vergangenen Jahr hatten nach dem Turnier zwei Teams Michael Bösebeck wissen lassen, dass sie nicht ein zweites Mal antreten werden. „Wir sind reine Hobbyfußballer, aber da sind welche dabei, die können richtig spielen.“ Bösebeck geht davon aus, dass mindestens bei einer Firma Spieler dabei sein werden, die vereinsmäßig in einer höheren Liga kicken.</p><p>Die Mannschaften sind gemischt, es treten Männer und Frauen an. Es wird auf kleinen Feldern mit fünf Spielern und einem Torwart gespielt. Eine Begegnung dauert zwölf Minuten, die von vier professionellen Schiedsrichtern begleitet werden. Neben den rund 180 bis 200 Aktiven erwartet Dirk Graedtke mindestens genauso viele Zuschauer. Der SC Velbert kümmert sich nicht nur um die sportliche Organisation, sondern auch um die Verpflegung mit Getränken und Speisen. Wenn das Wetter mitspielen sollte, gibt es auch eine Hüpfburg für die Kinder. „Die mussten wir im vergangenen Jahr wegen des Regens abbestellen“, erinnert sich Nurrettin Ünsal, der als SC-Mitglied und Mitarbeiter der Firma Witte die Idee zu diesem sportliche Wettkampf hatte.</p>",
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"author":"Ulrich Bangert",
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"title":"Der neue Stadtsprecher muss Kampagne können",
"description":"<p>Die Bewerbungen gehen direkt an den Chef. Am Ende der Ausschreibung für den Leiter oder die Leiterin des Amtes für Kommunikation steht, dass die Schreiben an Oberbürgermeister Thomas Geisel zu richten sind. Persönlich. Das ist im Prinzip gar nicht so ungewöhnlich, passt aber auffallend gut zu dem auffallend langen Text davor.</p><p>Geisel sucht einen Nachfolger für Kerstin Jäckel-Engstfeld. Die bisherige Kommunikationschefin der Stadt hatte Ende Mai ihre Kündigung eingereicht. Deshalb ist nun die Ausschreibung erschienen, die in 16 Unterpunkten erläutert, was man im Rathaus von den Bewerbern erwartet. Dabei fallen einige Formulierungen ins Auge, die angesichts der Umstände der erwähnten Kündigung und der gar nicht mehr so fernen Kommunalwahl einen besonderen Ton bekommen:</p><p></p><p><span class=\"Fettschrift\">„Die Aufgabe erfordert eine absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister.“</span> Dieser Satz steht wie eine Präambel vor den einzelnen Voraussetzungen und erwarteten Fähigkeiten. Mit der Frage, ob die neue Amtsleitung nun Sprecher der Stadt oder des Oberbürgermeisters ist, hatten einige Menschen auf dem Posten zu kämpfen, die Ausschreibung gibt die Antwort nun vor.</p><p></p><p><span class=\"Fettschrift\">„Ihre Aufgaben sind insbesondere Vorbereitung und Durchführung von Medienterminen mit besonderer Bedeutung.“</span> Hier sind die beiden letzten Worte entscheidend. Geisel sah in der Vergangenheit seine Erfolge schlecht verkauft. 700 Millionen Euro fließen in die Schulen, aber kaum einer weiß das. Da die Kommunalwahl nur noch zwei Jahre entfernt ist, kommt es dem Oberbürgermeister nun verstärkt darauf an, dass die besonderen und vor allem die besonders guten Nachrichten mit ihm verbunden werden. Dazu passt auch der folgende Punkt.</p><p></p><p><span class=\"Fettschrift\">„Für diese anspruchsvolle Tätigkeit erwarten wir Erfahrungen in der Entwicklung von Kommunikationsstrategien.“</span> An dieser Stelle wird noch deutlicher, dass es vor allem um einen Kampagnen-Experten geht. Von der Landesebene ist deutlich zu vernehmen, dass Ministerpräsident Armin Laschet vieles daran setzen will, dass seine CDU das Rathaus in der Landeshauptstadt zurückholt. Dem muss die SPD entgegenwirken – und das bedeutet ganz klar: Wahlkampferfahrung und auch Erfahrung mit Wahlkampf im Internet und in den Sozialen Netzwerken. Es erscheint gut möglich, dass die Landes-SPD beim nächsten Amtsleiter die Finger im Spiel hat, schließlich sind dort seit der Wahlniederlage noch erfahrene Kräfte, die eine neue Aufgabe gebrauchen können.</p><p></p><p><span class=\"Fettschrift\">„Wir erwarten Erfahrungen als Journalistin/Journalist oder Erfahrung in crossmedialer Arbeit und Kommunikation.“ </span>Heißt übersetzt: Nachdem die vorherige Amtsleiterin aus dem Journalismus kam, ist dies nun nicht zwingende Voraussetzung. PR-, Marketing- und andere Kommunikations-Experten scheinen nun auch denkbar. Das macht erst recht hellhörig, wenn später von „Verständnis für politische Zusammenhänge“ die Rede ist.</p><p></p><p>Die Bewerbungsfrist endet am 4. Juli. Die Auswahlgespräche sollen „unverzüglich“ stattfinden, das heißt, die oder der Neue könnte in wenigen Wochen anfangen, seine Kampagnen-Fähigkeit unter Beweis zu stellen.</p>",
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"author":"Christian Herrendorf",
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"title":"Niemand ist perfekt – na und?",
"description":"<p>Erkrath. „Ich bin zwar nicht perfekt, aber echt“, scheibt eine der 30 Frauen, die in den vergangenen Monaten im Fotostudio von Nina Mickiewicz an der Bahnstraße Modell gestanden haben – mit wenig Stoff auf der Haut und einverstanden damit, dass die dabei entstandenen Fotos ohne schmeichelnde Nachbearbeitung gezeigt werden. Aber so viel Selbstbewusstsein ist offenbar noch immer nicht alltäglich.</p><p>„Es hat schon Überwindung gekostet, die Fotos, vor allem meine eigenen, nicht zu retuschieren, nicht hier einen Pickel und dort eine Delle verschwinden zu lassen. Aber das wäre mit dem Ziel der Ausstellung nicht zu vereinbaren gewesen. Es geht ja darum, sich mit allen vermeintlichen Makeln zu zeigen, seinen Frieden damit zu machen und andere Mädchen und Frauen dazu ermutigen, dies ebenfalls zu tun“, erzählt Mickiewicz, die sich auch selbst vor die Kamera gestellt hat.</p><h2>Beim Shooting wurde viel gequatscht, gefuttert und gelacht</h2><p>Lange schon beschäftigt sich die Fotografin mit dem Spannungsfeld von Schönheitsidealen und Wirklichkeit, von Selbst- und Fremdbild, vor allem bei Frauen. Als sie noch als Fotografin auf der Düsseldorfer Königsallee arbeitete, hätten Eltern zuweilen selbst Bilder ihrer Kinder nachbearbeiten lassen, damit diese möglich perfekt aussehen. So etwas komme für sie nicht mehr infrage, sagt Mickiewicz: „Die Leute wollen zunehmend natürliche Bilder, auch von besonderen Anlässen wie Hochzeiten. Und das ist auch genau das, was ich machen möchte.“</p><p>Für ihr erstes Ausstellungsprojekt, das sie als „Herzenssache“ beschreibt, hat sie über Facebook und per Mundpropaganda nach Kandidatinnen gesucht, die Lust aufs Mitmachen hatten. 30 Mutige aus Erkrath, Düsseldorf, Wuppertal und Solingen sind ihrem Aufruf gefolgt. „Beim gemeinsamen Shooting wurde dann intensiv gearbeitet, aber auch gequatscht, gefuttert, getrunken und vor allem viel gelacht“, erzählt die Fotografin, die jedes ihrer Models in Bildgestaltung und Bildauswahl mit einbezogen hat.</p><p>Die Ergebnisse – Gruppenporträts, Einzelbilder und dazugehörige Texte, in denen die Frauen etwas über sich selbst erzählen – werden ab dem 13. Juli unter dem Titel „Vielfalt der Schönheit“ im Eingangsbereich und im Dachgeschoss des Ausflugslokals Neandertal No. 1 an der Talstraße gezeigt. Hausherrin Caterina Klusemann ist ein bekennender Fan von Nina Mickiewicz. Zur Freude der Fotografin, die lange nach einem passenden Ort gesucht hat: „Ich hoffe, dass viele Besucher kommen, damit all die tollen Frauen, die den Mut hatten, sich in Unterwäsche portraitieren zu lassen und mir ihre Geschichte zu erzählen, auch die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.“</p><p>Mickiewicz weiß, dass sie sich mit ihrer Schau auch angreifbar macht. „Muss das sein, dass Frauen sich öffentlich in Unterwäsche zeigen?“ war schon eine kritische Frage, mit der sie konfrontiert wurde. Wenn es anderen hilft, Selbstbewusstsein aus der Einsicht zu ziehen, dass am Ende niemand perfekt ist – dann ja, meint Mickiewicz. Vorbild für ihr Fotoprojekt war übrigens die Dokumentation „Embrace – liebe Deinen Körper“ von Schauspielerin Nora Tschirner. Der Film über die Erkenntnis, dass ein toller Körper kein Garant für Glück ist, war recht erfolgreich und ein Liebling der Frauenzeitschriften.</p>",
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"author":"Cordula Hupfer",
"pub_date":"23 Jun 2018 05:16",
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"title":"Kommt die grüne Umweltzone?",
"description":"<p>Leverkusen. Eine grüne Umweltzone wird in Leverkusen immer wahrscheinlicher. Sie ist zentrale Maßnahme des Luftreinhalteplans, der auch der Öffentlichkeit vorgelegt werden soll. Voraussichtlich wird sie sich von Osten nach Westen zwischen Alkenrather Straße und Europaring ausdehnen und von Norden nach Süden zwischen Fixheider Straße und Willy-Brandt-Ring. Auf diesen Straßen und außerhalb dieser Zone kann laut Stadt wie bisher gefahren werden, im Bereich dazwischen müssen Pkw, Lastwagen und Busse die grüne Umweltplakette vorweisen.</p><h2>Messungen unter anderem an der Gustav-Heinemann-Straße</h2><p>Grundlage aller Modellrechnungen und Prognosen dür die Umweltzone waren die Stickoxidmessungen aus dem Jahr 2016, sowohl an der Manforter Straße als auch an der Gustav-Heinemann-Straße. Lagen die Werte an der älteren Messstation an der Manforter Straße wie schon in den vergangenen Jahren weit unter den Grenzwerten, lagen sie an der Gustav-Heinemann-Straße 2016 darüber.</p><p>Geht es nach dem Landesumweltamt, würden zwar auch durch ein Dieselfahrverbot und eine blaue Umweltzone die Grenzwerte eingehalten. Allerdings müssten entweder alle Diesel-Pkw oder mindestens Dieselfahrzeuge unter der Euro-6-Norm und alle Benziner unter der Euro-3-Norm aus der entsprechende Zone ausgeschlossen werden. Dass die Bezirksregierung Köln dennoch die grüne Umweltzone vorzieht, liegt daran, dass in den Prognosen bis 2020 verschiedene Faktoren zusammen mit einer grünen Umweltzone die Stickoxid-Emissionen mindern können.</p><p>Die Stadt hat zudem insgesamt 20 Maßnahmen vorgeschlagen, die die Luft in der Stadt verbessern sollen. Dazu gehören auch ein Tempolimit auf der A 3 zwischen Leverkusen und Opladen und eine Erhöhung der Lärmschutzwände. Ob beide Maßnahmen auf der Autobahn angeordnet werden können, klärt derzeit die Bezirksregierung. Weitere Maßnahmen für eine bessere Luft sind neben der Umweltzone eine Modernisierung der Busflotten sowie die Optimierung des städtischen Fuhrparks. </p><p>Die Bezirksregierung Köln soll laut Stadt noch vor Ende August einen Entwurf des Luftreinhalteplans erarbeiten und zeitnah veröffentlichen. Wann genau er, an welchem Ort für vier Wochen öffentlich ausgelegt wird, soll rechtzeitig bekannt gegeben werden. Mit Offenlage des Entwurfs haben Bürger sechs Wochen lang die Gelegenheit, Einwände und Anregungen einzureichen. Ziel ist es, den Luftreinhalteplan zum 1. November Inkrafttreten zu lassen. Ob die Methoden des Luftreinhalteplans greifen und die Grenzwerte in Leverkusen eingehalten werden, wird jährlich überprüft, um die Maßnahmen dazu unter Umständen neu zu justieren.</p>",
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"title":"Aktionstag steckt in einer Krise",
"description":"<p>Mettmann. Jennifer Biedron, Lisa Hoffmann und Stefanie Böhm waren schon kurz nach der Eröffnung der Projektmesse in der Neandertalhalle zufrieden. Für das Mehrgenerationenhaus (MGH) hatten die Mitarbeiterinnen ruckzuck Partner aus der Wirtschaft gefunden, die ihnen helfen wollen, Möbel aus Europaletten für den städtischen Treff zu bauen.</p><p>Zum vierten Mal in Folge hatte Wolfgang Robrahn, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft Verein zu Mettmann (GVM), zur Projektmesse eingeladen, die für den „Aktionstag der Wirtschaft“ die nötigen Kontakte schaffen soll. Gemeinnützige Einrichtungen, Verbände, Kitas und Schulen stellten auf dieser Messe Vertretern von Wirtschaft und Handwerk ihre Projekte vor. Ziel ist es, eine finanzielle Unterstützung, aber vor allem helfende Hände zu finden.</p><p>Mehr als 40 Projekte warben so um Paten, die bei ihrer Verwirklichung helfen sollen. Die Resonanz hat damit im Vergleich zu den Vorjahren um gut ein Drittel abgenommen, berichtet Robrahn. Mit einem gewissen Bedauern verweist er auf Erkrath, wo das Interesse ungebrochen sei. Der dort sehr aktive Wirtschaftskreis organisiere eine ähnliche Veranstaltung schon zum sechsten Mal „und hat eine tolle Beteiligung“, weiß Robrahn.</p><h2>Ob die Aktion im kommenden Jahr stattfindet, ist nicht sicher</h2><p>Dass in Mettmann das Interesse schwindet, sei Anlass genug, über eine Pause nachzudenken. „Ob wir die Aktion im kommenden Jahr fortsetzen, müssen wir mal analysieren. Vielleicht herrscht da eine gewisse Müdigkeit.“ Robrahn bedauerte es besonders, dass sich diesmal mit der Schreinerei Prangenberg nur ein Mettmanner Handwerksbetrieb am Aktionstag beteilige. „Ich hoffe, dass noch einige nachziehen werden. Gerade das Handwerk ist für die Umsetzung der Projekte nachgefragt.“ Das bestätigt Dagmar Maier, Erzieherin der Kita an der Händelstraße in Mettmann Süd: „Wir wollen für unsere Kinder eine Matschküche bauen. Da können die Kleinen draußen im Matsch spielen und zusätzlich kochen. Es wäre schön, wenn wir für den Bau der entsprechenden Vorrichtungen eine Schreinerei als Partner finden.“ Schon zum vierteln Mal nehme ihre Kita am Aktionstag der Wirtschaft teil. „Das hat sich sehr positiv auf die Ausstattung unseres Kindergartens ausgewirkt.“ Am Stand des Seniorentreffs „Jute Stuw“ erkundigte sich währenddessen Thomas Döring, Filialdirektor der Kreissparkasse, bei Mabel Stickley, welche Hilfe die Einrichtung der Alzheimer-Gesellschaft benötigt. Und schnell fällte er die Entscheidung: „Wir werden die Malaktion der ,Jute Stuw’ für Besucher unterstützen.“</p><p>Erstmals war auch die Freiwilligen-Zentrale der Caritas mit einem Stand bei der Projektmesse vertreten. „Wir suchen für eine Fotoausstellung einen Fotografen oder ein professionelles Fotostudio. Die Ausstellung soll die Arbeit der Freiwilligen-Zentrale dokumentieren“, sagte Britta Franke vom Leitungs-Team. Wie dieses, so blieb am Ende knapp ein Dutzend Projekte ohne Unterstützer. Robrahn will sich nun persönlich einsetzen, dass auch diese noch einen Paten finden. Er will bei Handwerkern und Firmen nachfassen.</p>",
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"author":"Klaus Müller und Alexandra Rüttgen",
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"title":"Schönheitsklinik beschimpft: Maulkorb vom Gericht",
"description":"<p>Der gute Ruf ist bares Geld. Vor allem, wenn es um die Schönheit geht. Und die Konkurrenz unter den Unternehmen in der Beauty-Branche ist inzwischen groß. Dennis K. (Name geändert) vermittelt Patienten an Schönheits-Kliniken. Was der Mann von einem Institut an der Königsallee hält, plauderte er sehr deutlich in einem Wartezimmer aus. Die Beauty-Klinik wollte sich das nicht gefallen lassen und zog vor das Landgericht. Das untersagte Dennis K. jetzt, weiter üble Dinge über die Klinik zu verbreiten.</p><p>Mächtig vom Leder gezogen haben soll der Mann im Wartezimmer. Wer keine „verpfuschte Brust“ haben wolle, solle sich doch lieber an ihn wenden. Außerdem behauptete Dennis K angeblich, dass eine der Ärztinnen, die in der Klinik operiert, zuvor von ihrem letzten Arbeiteber entlassen wurde. Ein anderer Doktor habe angeblich Alkoholprobleme. Überhaupt sei die Schönheitsklinik ein Billiganbieter, um den man am besten einen großen Bogen machen solle.</p><p>Was Dennis K. gegenüber Patientinnen erzählt hatte, landete allerdings bei der Beauty-Klinik. Die empfand das als geschäftsschädigend und zog vor das Landgericht, um dem OP-Vermittler solch herabwürdigende Äußerungen verbieten zu lassen. In der Verhandlung behauptete Dennis K., er habe das alles nie gesagt. Doch das Gericht glaubte ihm nicht und verpasste dem Mann einen Maulkorb.</p><p>Sollte der Mann die Beschimpfungen noch einmal wieder holen, kann das teuer werden. Der Streitwert wurde auf 45 000 Euro festgesetzt.</p>",
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"author":"Dieter Sieckmeyer",
"pub_date":"23 Jun 2018 05:16",
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"title":"Drei Borussen bei Turnier in Aalen aktiv",
"description":"<p>Heute findet in Aalen die Bundesrangliste der Rollstuhlfahrer im Tischtennis statt. Mit dabei sind auch Borussias Deutsche Mannschaftsmeister Sandra Mikolaschek, Valentin Baus und Thomas Schmidberger.</p><p>Ausgetragen werden bei der vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband veranstalteten Bundesrangliste die Einzelkonkurrenzen der Leistungsklassen (LK) 1, 2 und 3 der Herren sowie eine Damenklasse. Die Teilnehmer erwartet dabei ein hartes Programm, denn das Turnier wird im Spielsystem „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen, so dass die drei Düsseldorfer jeweils elf Einzel an nur einem Wettkampftag bestreiten müssen.</p><p>Alle drei Borussen starten in der Leistungskasse 1 der Herren, für die die zehn besten Teilnehmer des Vorjahres sowie zwei Aufsteiger aus der Leistungsklasse 2 qualifiziert sind. Zu Letzteren zählt auch Sandra Mikolaschek, die in 2017 aufgrund ihrer Spielstärke mit einer Sondergenehmigung in die Herren-LK 2 einstieg und diese gewann. Schmidberger, der in den vergangenen zehn Bundesranglisten-Turnieren triumphierte, und Baus gelten zusammen mit dem Kornwestheimer Thomas Brüchle als Titelfavoriten.</p>",
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"author":"wz.de Redaktion",
"pub_date":"23 Jun 2018 05:16",
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